In der sechsteiligen Serie „Glasschliff in Landschaft“ verbindet Kathrin Schöne abstrahierte Park- und Kulturlandschaften der Lausitz mit ornamentalen Mustern des traditionellen Glasschliffs. Bewusst gesetzte Leerstellen lassen Landschaft und Ornament fragmentarisch ineinandergreifen und verweisen auf das Verschwinden des einst prägenden Glashandwerks. Geometrische Strukturen treffen auf organische Formen und eine reduzierte Farbigkeit. Die menschenleeren Szenerien erzeugen eine Atmosphäre der Stille und machen zugleich Abwesenheit, Wandel und Vergänglichkeit spürbar. So erinnert die Serie an die Lebensleistung der Menschen in der Region und überführt das ehemalige Handwerk in einen zeitgenössischen künstlerischen Zusammenhang.






